Christopher Golden: Der Fährmann

Ganz ehrlich, ich war selten so enttäuscht wie von diesem Buch. Aber lest selbst.

Das hat das Buch versprochen:

Eine Frau verliert während der Geburt nicht nur das Kind, sondern beinahe ihr eigenes Leben. Danach wird sie immer wieder von einer unheimlichen, nicht von dieser Welt stammenden Gestalt heimgesucht, die sich an ihre Fersen geheftet hat: dem Fährmann, dem sie in ihrer Nahtoderfahrung begegnet ist. Was dieser von ihr will und warum er sie verfolgt, erfährt man im Laufe der Geschichte.

Das hat das Buch gehalten:

Wow!, dachte ich beim Anblick des Covers. Und Wow!, dachte ich beim Lesen des Prologs. Aber dann … Mit jeder weiteren Seite stieg die Langeweile und ich fragte mich, wo eigentlich die Story hin ist? Denn statt sich auf die ursprüngliche Idee des Fährmanns zu konzentrieren, fand ich mich in eine aufgewärmte Liebesgeschichte zwischen den beiden Hauptfiguren verstrickt, die mich weder interessiert hat noch erwärmen konnte. Die Hauptgeschichte ist dafür irgendwie in eine Nebenhandlung abgerutscht und die Figuren sind mir dadurch auch nicht sympathischer geworden. Schade.

Fazit: Ein starker Einstieg, der dann immer weiter nachgelassen hat. Das Buch ist Horror, ja, aber nur, weil ich mich durchgequält habe. Verschenkte Ideen, nicht erfüllte Erwartungen.

Leider nur 1 Screamie

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